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Hybrides Lernen:
Die Zukunft des Bildungsbereichs

Dr. Thorsten Zandt, Lehrer an der Berliner Heinz Brandt Schule, Norman Jahn IT-Abteilungsleiter im Stadtschulamt Offenbach, die unabhängige Beraterin Dr. Stephanie Kleta-Bohmann von adiuvantis – Partner für Digitale Bildung, Judith Hoffmann von Samsung Neues Lernen und Pierre Lässig von fonlos® reden gemeinsam über die Chancen und Herausforderung in der Digitalisierung von Schulen, beim multimedialen Unterricht vor Ort wie bei der Teilnahme von zuhause.
Was ist die IST-Situation aus Schul- und Elternsicht, was braucht es damit der digitale Wandel auch in Schulklassen funktioniert? Eines ist klar: Nachdem genügend Informationen zur Verfügung stehen, eine konkrete und dauerhafte Lösung, die die Gesamtsituation sowie Zukunft betrachtet. #BildungimWandel #Lehrerzimmer #DigitaleSchule

13.12.2021 / 16 – 17:30 Uhr / Kostenlos

Websession Hybrides Lernen

Lernen Sie die Speaker kennen

Dr. Stephanie Kleta-Bohmann

Dr. Stephanie Kleta-Bohmann ist Voll-Profi in Sachen Digitalisierung in der Bildung. Sie berät und begleitet mit ihrer Firma adiuvantis seit Jahren Schulen und Schulträger, war Herausgeberin der Zeitschrift „schule.digital.jetzt“ und hat in ihrem früheren Leben als Redakteurin Schulbücher konzipiert und geschrieben, bis sie 2012 die Zeichen der Zeit erkannte und daraufhin beschloss einen anderen Weg zu gehen. Hybrider Unterricht ist für sie unumgänglich, macht z.B. Chancengleichheit und individuelle Förderung möglich.

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Mit Stephanie können Schulen nicht nur schneller Fördergelder beantragen, sie werden ganzheitlich in einen digitalen Unterricht geführt – das fängt mit der Entwicklung eines guten Konzepts an und endet bei den richtigen Lehrertrainings und Ideen für einen hybriden Unterricht.

 2 Antworten von Stephanie auf 2 Fragen:

  1. Wie siehst du das bisherige Schulsystem?

„Unser Bildungssystem ist veraltet! Es ist aus dem vorletzten Jahrhundert und war ursprünglich darauf ausgelegt, Fabrikarbeiter auszubilden. Unsere Zukunft sieht mittlerweile ganz anders aus. Heute brauchen wir kreative, kommunikative, kollaborativ arbeitende und kritisch denkende Menschen #4K, um den Anforderungen des 21. Jahrhunderts gewachsen zu sein #21stcenturyskills.“

  1. Was braucht es, damit Digitalisierung von Schulen gelingt?

„1. Die Erarbeitung eines validen Konzeptes, das mehr Wert ist als das Papier. Dann: Schulentwicklung, da der Unterricht sich mit den digitalen Geräten ändern wird und soll. 2. MOTIVATION und Bereitschaft auf Seite der Lehrerinnen und Lehrer. Und 3. wer nachhaltig und zeitgemäß sein will, muss auch die Beschaffungsart überdenken, denn die Lifecycles von digitalen Medien sind zu kurzlebig, um sie einmal zu kaufen und hinzulegen.“

Norman Jahn

Norman Jahn, 48 Jahre, Vater von 2 Kindern und bereits über 25 Jahre tätig im öffentlichen Dienst. Für Norman Jahn muss Bürokratie dienlich, und kein Hindernis sein. Er ist Kommissarischer Abteilungsleiter IT-Support und Projektleiter DigitalPakt Offenbach im Stadtschulamt, zuständig für Erstausstattung, Einrichtung, Ersatzbeschaffung und Schulbudgets.

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„Digitalisierung ist meine Passion und den wichtigsten Aspekt der Veränderung in der IT Landschaft der letzten 20 Jahre hier zu begleiten eine Herzensaufgabe. Mein Grundgedanke ist von der Leitung bis zum Gerät alles zu durchdenken, Reflux Beschaffungen zu vermeiden, stattdessen zielgerichtet die Produkte für Schulen zu finden, welche auf Jahre eine offene Weiterentwicklung und Digitalisierung ermöglichen. Nutzerfreundlichkeit, einfacher Support – Schlagworte, welche Grundregeln werden müssen. Weg vom Fachanwendungen hinzu intuitiven Anwendungen muss der Weg sein um Digitalisierung gelingen lassen zu können. Hybrides Lernen wird unsere weitere Zukunft bestimmen. Hieraus ergeben sich die wichtigen Aufgaben für die Schulträger und die zukünftige Ausrichtung unseres Tuns.“

Judith Hoffmann

Judith Hoffmann ist Head of Education and Local Business bei Samsung. Sie ist eine der Initiatoren von Samsung Neues Lernen und steht laut Unternehmensangaben für „Transformation and Future-Proofing IT“, also zukunftsfähige IT-Lösungen im Bildungsbereich. Judith ist darüber hinaus Mutter von zwei Töchtern, hat mehrere Lehrerinnen und Lehrer im engeren Familienkreis und so live erleben können, vor welche Herausforderungen die Schulschließungen in 2020 Schulen und Lehrende gestellt haben.

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„Bei allem Engagement und persönlicher Motivation der Lehrkräfte bleibt es eine wesentliche Herausforderung des deutschen Schulsystems digitalen Unterricht und Unterricht in Digitalisierung professionell, nachhaltig und umfassend aufzusetzen, so dass Unterricht zum einen ortsunabhängig möglich wird aber auch die Kompetenzen bildet, die Deutschland in den nächsten Jahrzehnten braucht.“

Mit Android bietet Samsung ein offenes System an, das einen Mischbetrieb in Schulklassen möglich macht. Was heißt das? Schulen können unabhängig und souverän entscheiden, mit welchen digitalen Mitteln sie lehren und lernen. Sowohl Kompetenzen als auch Teilhabe und nicht zuletzt Kompetenz werden systemoffen und auf den Lernzweck und nicht auf ein einzelnes Produkt ausgerichtet. Lernende und Lehrende können ihre Präferenzen bei der Technikwahl einbringen oder neue Kompetenzen und damit auch mehr Selbstvertrauen erwerben.

Pierre Lässig

Pierre Lässig ist CEO von fonlos®. fonlos vereinfacht die IT Beschaffung von Organisationen, also Unternehmen sowie öffentlichen Einrichtungen wie Schulen. Wir denken, dass in einer digitalisierten Welt der Kauf von IT obsolet ist. Ansonsten produziert man den „Overhead Projektor“ – einmal angeschaffte Hardware, die 30 Jahre später immer noch irgendwo rumsteht oder -liegt. Das hat nichts mit Agilität, Zukunftsfähigkeit und auch Wirtschaftlichkeit zu tun. Und passiert mit höherer Wahrscheinlichkeit, wenn weil Fachfremdheit, starre Denkmuster und Bürokratie zusammenkommen.

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Fonlos dagegen kann dank seines Tech-as-a-Services Modells alles in einer monatlichen Rate bündeln: Technikkosten, Software und Zubehör, Beratungskosten und Service-Leistungen. Die Schule wählt einen Nutzungszeitraum, z.B. 2 Jahre oder länger (was jedoch nicht unbedingt sinnvoll ist), und wechselt geplant auf neue Technik. Sie ist dann immer mit neusten Updates, was aus Sicherheitsgründen nicht unwichtig ist, und inkl. Versicherungsschutz ausgestattet.

„Tech-as-Service ist im Schulbereich absolut sinnvoll, weil es dem Schulträger, der Schule, dem Direktor und erst recht nicht dem Lehrer darum geht die Technik zu besitzen. Es ist aber dennoch ein wichtiges Arbeitsmittel, das dann da sein soll, wenn es gebraucht wird. Wir betrachten die Verfügbarkeit bzw. den Zugang zu aktuellen, digitalen Medien in Zukunft als unabwendbar – sie werden zu einer wichtigen Ressource, statt Kaufobjekt. Dazu kooperieren wir mit Samsung Neues Lernen, was eine Komplettlösung ist. Samsung bietet z.B. mit Knox ein global eingesetztes Sicherheitssystem. Knox ist genauso wie das Samsung Classroom Management, eine eigens entwickelte Software für den Unterricht, bei allen Neues-Lernen-Devices kostenfrei dabei. Das Beste an der Komplettlösung, wir von fonlos führen alle Partnerleistungen zusammen, wenn eine Schule das will. Das macht einiges einfacher.“

Dr. Thorsten Zandt

Dr. rer. nat. Thorsten Zandt, 48 Jahre, ist Lehrer für Physik und Mathematik an der Heinz-Brandt-Schule in Berlin, Fachleiter für Mathematik, einer der IT-Systembetreuer der Schule, verantwortlich unter anderem für den Schulserver, das Schulnetz und die Android-Geräte. Seiner Tätigkeit oder vielmehr Berufung zum Lehrer folgte Thorsten Zandt aber erst später. Sein Werdegang begann mit einer Ausbildung zum Schiffsmechaniker, worauf das Studium der Physik an der Humboldt Universität zu Berlin folgte, wo er auch schließlich promovierte. Sein heutiges Dasein „verdankt“ Thorsten Zandt dem Berliner Lehrkräftemangel, der ihn zu dem Quereinstieg führte.

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