Deployment:
BYOD, CYOD, COPE

Diese drei Deployment Strategien bezeichnen die Ausgabe- und Nutzungsart von mobilen Endgeräten, meist Smartphones, in Organisationen wie Unternehmen oder Schulen

apple ipad am Arbeitsplatz

BYOD - Bring your own device

BYOD erfuhr zu Beginn im Bereich des Internal Brandings einen Hype. Unternehmen führten BYOD ein, da so bei vielen Mitarbeitern die lästige Doppelnutzung eines Smartphones entfallen konnte. Unternehmen regeln dabei vertraglich, dass Mitarbeiter ihr privates Gerät zu Unternehmenszwecken nutzen. BYOD ist bedingt empfehlenswert. In jeden Fall sollten BYOD-Devices mittels eines MDM-Systems verwaltet und Zugriffe geregelt werden, damit das private Gerät des Mitarbeiters auch im Unternehmenskontext sicher genutzt wird.

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Auch die kostspielige Beschaffung von Technik auf Unternehmensseite konnte entfallen. Man nutzt (s)ein eigenes Gerät, man kennt sich mit diesem Gerät aus und kann sofort produktiv sein ohne sich mit Technik herumzuschlagen, die man aufgedrückt bekommen hat. Leider hat diese Deployment-Art aber zwei Nachteile – die Sicherheit und der Aufwand im Support. Insbesondere datenschutzrechtliche Fragen kommen neben der Tatsache auf, dass eine Vielzahl unterschiedlicher Devices im Support und der Verwaltung sehr aufwändig sind. Die Devices befinden sich im Nutzereigentum und verfügen ggf. nicht über bestimmte Anforderungen oder Standards, die Unternehmen wichtig sind.

CYOD - Choose your own device

Wird CYOD angewandt, dann stellt das Unternehmen entweder selbst Endgeräte zur Verfügung oder bietet dem Mitarbeiter eine unternehmensseitige Vorauswahl an, bei der es sich teilweise beteiligt. Meist wird diese Auswahl von der IT-Abteilung zentral gesteuert. Die Umsetzung von CYOD fällt von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich aus.

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CYOD gilt als mitarbeiterfreundlich, produktivitätssteigernd und fördert das Employer Branding, da der Mitarbeiter selbst aussuchen kann mit welchem Device er oder sie gerne arbeiten würde und das Unternehmen dies unterstützt. Dadurch, dass das Unternehmen (bedingten) Einfluss auf die Wahl des Devices hat, erfüllt es alle nötigen Anforderungen. So hält sich der Verwaltungsaufwand in Grenzen und unter Hinzunahme eines professionellen Mobile Device Management Systems lassen sich auch rechtliche Herausforderungen gut regeln.

Einen Haken gibt es für Mitarbeiter: Wird die CYOD-Beschaffung des Mitarbeitergerätes „nur“ vom Unternehmen bezuschusst statt vollständig bezahlt, muss dieser den geldwerten Vorteil des Devices mit privater Nutzung gegebenenfalls versteuern.

COPE - Corporate owned, personally enabled

Unternehmen beschaffen bei dieser Deployment Art mobile Endgeräte für ihre Mitarbeiter und regeln vertraglich, dass das Firmenhandy auch zu privaten Zwecken genutzt werden darf. Mitarbeiter dürfen die unternehmenseigenen Geräte dann nach ihrem persönlichen Geschmack einrichten und für jegliche Kommunikation nutzen wie sie wollen. Dafür verpflichten sie sich für das laufende Handling.

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Meist stellen Organisationen ein Interface zur Verfügung, über das Mitarbeiter Endgeräte wählen können. Es kann einen durchaus großen Mehrwert für einen Mitarbeiter darstellen über ein Firmenhandy zu verfügen, das privat genutzt werden darf. Zum einen entfällt ein ärgerliches Zweit-Gerät. Zum anderen haben Smartphones einen recht hohen Stellenwert. Erhält der Mitarbeiter ein unternehmenseigenes Device, vielleicht sogar ein Premium-Device, das er sich selbst vielleicht nicht geleistet hätte, sind die Image-Effekte nicht zu unterschätzen.

Mobile Device Management

Was tun mit Sicherheitslücken?
Mobile Device Management als Lösung

Mit einem MDM-System schützen Firmen ihre Firmendevices nicht nur DSGVO-konform, sondern verwalten sie zentral. Sie können individuelle Konfigurationen einzelner Devices bzw. Device-Gruppen aus der Ferne vornehmen und unnötigen Verwaltungs- und Personalaufwand vermeiden.

Egal, welche Deployment Art in Ihrem Unternehmen angewandt wird – wichtig ist, dass die Geräte vor Auslieferung mit entsprechenden Sicherheitseinstellungen und -software versehen werden, die Datenpannen abwenden sollen. Firmen-Devices, die auch privat genutzt werden, sollten unbedingt mittels eines Mobile Device Management Systems verwaltet und gesichert werden, sodass die Sicherheitsrichtlinien des Unternehmens einheitlich umgesetzt werden können.

Weitere Informationen zum Thema MDM:

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mobile device management blogbeitrag

Tipp: Wie Sie sicher Ihre Firmenhandys verwalten können, haben wir in diesem Blog Beitrag zusammengefasst.

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Photo by Henry Ascroft on Unsplash

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