Was ist MDM?
Wer MDM-Anbieter vergleicht, steht meist vor derselben Frage: Welche Lösung deckt Geräteflotte, Betriebssysteme und Datenschutz im Unternehmen am besten ab? Dieser Vergleich ordnet die wichtigsten Anbieter für Mobile Device Management sachlich ein – von Microsoft Intune über Jamf, Sophos Mobile und Samsung Knox bis Relution – und zeigt, wo fonlos als Tech-as-a-Service-Partner für den Mittelstand ansetzt.
Kurz gesagt: Es gibt nicht das eine beste MDM. Microsoft Intune passt ins Microsoft-Umfeld, Jamf ist auf Apple spezialisiert, Sophos Mobile kommt aus der Security-Welt, Samsung Knox sichert Galaxy-Geräte und Relution punktet mit deutschem Hosting und BSI-Zertifizierung. fonlos betreibt ein passendes MDM als Teil der Technikmiete – Sie müssen es nicht selbst auswählen und administrieren.
Welche MDM-Anbieter gibt es?
Der Markt für Mobile Device Management ist groß und reicht von plattformübergreifenden Cloud-Diensten bis zu Lösungen für einzelne Betriebssysteme. Die folgenden Anbieter zählen im Unternehmensumfeld zu den relevantesten – sie unterscheiden sich vor allem in Plattformfokus, Betriebssystem-Abdeckung und Hosting.
Microsoft Intune
Teil von Microsoft 365 und Enterprise Mobility + Security. Cloudbasiertes Unified Endpoint Management für Windows, iOS, Android und macOS – ideal im Microsoft-Ökosystem.
Jamf
Auf Apple spezialisiert. Verwaltet macOS, iOS, iPadOS und tvOS und gilt als Standard für reine Apple-Flotten (Jamf Pro).
Sophos Mobile
Unified Endpoint Management aus der Sophos-Security-Welt, Teil von Sophos Central. Verwaltet iOS, Android, Windows und macOS mit Schwerpunkt Sicherheit.
Samsung Knox
Hardwarebasierte Sicherheitsplattform für Samsung-Galaxy-Geräte. Mit Knox Manage kommt eine zentrale Verwaltung hinzu – stark für Android im Unternehmen.
Android Enterprise
Kein eigener Anbieter, sondern der Verwaltungsrahmen von Google für Android. Er trennt berufliche und private Daten im Arbeitsprofil und ist die Basis vieler MDM-Lösungen.
UNSERE EMPFEHLUNG
Relution
MDM aus Deutschland mit deutschem Hosting und BSI-Zertifizierung. Plattformübergreifend für iOS, Android, Windows, macOS und Linux.
Worauf es bei der Auswahl eines MDM-Anbieters ankommt
Nicht jeder MDM-Anbieter passt zu jeder IT-Struktur. Vor dem Feature-Vergleich lohnt der Blick auf einige Grundkriterien, die in der Praxis über Eignung und Aufwand entscheiden.
Darauf sollten Sie achten
Oft unterschätzt
Welches MDM am besten passt, hängt also weniger vom reinen Funktionsumfang ab als von Gerätemix, Datenschutzanforderungen und den vorhandenen IT-Ressourcen.
MDM für Android:
Samsung Knox und Android Enterprise
Android-Geräte werden im Unternehmen über Android Enterprise verwaltet – den Verwaltungsrahmen von Google, der berufliche und private Daten in einem Arbeitsprofil trennt. Darauf setzen praktisch alle MDM-Anbieter auf, von Microsoft Intune über Sophos Mobile bis Relution. Für ein MDM unter Android ist daher weniger der Anbieter entscheidend als die saubere Unterstützung von Android Enterprise.
Für Samsung-Geräte kommt Samsung Knox hinzu: eine hardwarebasierte Sicherheitsebene, die direkt im Gerät verankert ist. Mit Knox Manage bietet Samsung zusätzlich eine eigene Verwaltungskonsole. Wer eine gemischte Android-Flotte betreibt, achtet auf Android-Enterprise-Kompatibilität; wer überwiegend Samsung einsetzt, profitiert zusätzlich von Knox.

© Samsung Knox
Was kostet MDM?
Preismodelle im Überblick
MDM-Lösungen werden fast immer pro Gerät und Monat abgerechnet, oft gestaffelt nach Funktionsumfang – von der Basis-Verwaltung bis zur Vollausstattung mit Sicherheit und Automatisierung. Viele Anbieter nennen keine festen Listenpreise, sondern erstellen Angebote auf Anfrage, abhängig von Gerätezahl, Laufzeit und benötigten Modulen. Eine allgemeingültige MDM-Preisliste gibt es deshalb kaum.
Zu den reinen Lizenzkosten kommen die internen Aufwände für Einrichtung, Schulung und laufenden Betrieb. Diese tauchen in keiner Preisliste auf, machen in der Praxis aber häufig den größeren Teil aus. Wer die Gesamtkosten im Blick behalten will, betrachtet MDM daher nicht isoliert als Software-Lizenz, sondern als Teil des gesamten Gerätemanagements.
Wo fonlos ins Bild passt:
MDM als betreuter Service
fonlos ist kein MDM-Hersteller und tritt nicht in Konkurrenz zu Microsoft Intune, Jamf oder Relution. fonlos ist seit 2014 auf Technikmiete für den Mittelstand spezialisiert und betreibt Mobile Device Management als Teil dieser Leistung. Statt selbst eine Plattform auszuwählen, zu lizenzieren und zu administrieren, erhalten Unternehmen die Geräte einsatzbereit – inklusive eingerichtetem MDM. Wie das im Detail funktioniert, zeigt die Seite MDM für Firmenhandys.
Die Geräte werden vor dem Versand eingerichtet und in die Verwaltung aufgenommen; Richtlinien, Updates und Sicherheitsvorgaben laufen zentral. fonlos setzt dabei auf Relution – ein in Deutschland gehostetes, BSI-zertifiziertes MDM, das zur DSGVO-Ausrichtung des Mittelstands passt. Einen vollständigen Überblick gibt die Seite Was ist DaaS?

MDM bei fonlos – im Überblick
MDM ist bei fonlos Teil des Geräte-Lebenszyklus, nicht ein separates Produkt.
Vergleichstabelle:
MDM-Anbieter im Überblick
Die Tabelle fasst die Schwerpunkte der wichtigsten MDM-Anbieter zusammen. Sie ersetzt keine individuelle Prüfung, gibt aber eine erste Orientierung.
| Merkmal | Microsoft Intune | Jamf | Sophos Mobile | Samsung Knox | Relution |
|---|---|---|---|---|---|
| Plattformfokus | Microsoft-Ökosystem | Apple-Geräte | Security / UEM | Samsung-Geräte | Herstellerunabhängig |
| Betriebssysteme | Windows, iOS, Android, macOS | macOS, iOS, iPadOS, tvOS | iOS, Android, Windows, macOS | Android (Samsung) | iOS, Android, Windows, macOS, Linux |
| Hosting | Cloud (Microsoft) | Cloud / On-Premise | Cloud (Sophos Central) | Cloud (Samsung) | Deutschland |
| Stärke | Microsoft-365-Integration | Apple-Funktionstiefe | Sicherheitsintegration | Knox-Hardwaresicherheit | DSGVO & Geräteabdeckung |
| Ideal für | Microsoft-Umgebungen | reine Apple-Flotten | Security-getriebene IT | Samsung-Flotten | Mittelstand mit DSGVO-Fokus |
Die genannten Marken und Produktnamen sind Eigentum der jeweiligen Rechteinhaber. Die Nennung dient ausschließlich der sachlichen Einordnung und dem Vergleich verschiedener MDM-Anbieter. Angaben ohne Gewähr; Funktionsumfang und Hosting-Optionen können sich ändern. Stand: Juni 2026.
Häufige Fragen zu MDM-Anbietern
Was ist der Unterschied zwischen MDM, EMM und UEM?
MDM verwaltet mobile Geräte. EMM ergänzt App- und Identitätsverwaltung. UEM verwaltet zusätzlich Desktops und alle Endpunkte zentral. Viele heutige „MDM-Anbieter“ sind genau genommen UEM-Plattformen.
Welches MDM eignet sich für Android?
Android-Geräte werden über Android Enterprise verwaltet, das berufliche und private Daten trennt. Für Samsung-Geräte bietet Samsung Knox zusätzliche, hardwarebasierte Sicherheit. Plattformen wie Intune, Sophos Mobile und Relution unterstützen Android über Android Enterprise.
Was unterscheidet Microsoft Intune und Jamf?
Microsoft Intune ist plattformübergreifend und in Microsoft 365 integriert. Jamf ist auf Apple spezialisiert und bietet die größte Funktionstiefe für macOS, iOS und iPadOS. In gemischten Umgebungen werden beide teils kombiniert.
Was kostet ein MDM?
MDM wird meist pro Gerät und Monat lizenziert, oft gestaffelt nach Funktionsumfang; viele Anbieter erstellen Angebote auf Anfrage. Zu den Lizenzkosten kommen interne Aufwände für Einrichtung und Betrieb.
Warum ist Relution bei deutschen Unternehmen verbreitet?
Relution ist ein MDM aus Deutschland mit deutschem Hosting und BSI-Zertifizierung. Das erleichtert die DSGVO-konforme Verwaltung und macht die Lösung besonders für den Mittelstand interessant.
Muss ein Unternehmen MDM selbst betreiben?
Nein. MDM lässt sich auch als betreuter Service beziehen. fonlos richtet das MDM ein und betreibt es als Teil der Technikmiete, sodass interne IT-Ressourcen entlastet werden.
Nächste Schritte
Sie vergleichen MDM-Anbieter und möchten die Geräteverwaltung lieber auslagern, statt sie selbst zu betreiben? In einer kostenlosen Erstberatung klären wir, wie fonlos Geräte inklusive MDM bereitstellt – zugeschnitten auf Ihren Mittelstand.
Überzeugt? Starten Sie jetzt mit fonlos – kostenlose Erstberatung.
