Kaufen oder mieten?  Organisationale Beschaffung von mobilen Medien

Digitale, mobile Medien sind aus unserem heutigen Leben nicht wegzudenken. Das Thema Digitalisierung ist omnipräsent, Unternehmen transformieren ihre Strukturen und Prozesse, schaffen Papier ab, integrieren digitale Kommunikationswege und komplexe Systeme zur Erfassung, Verarbeitung und Auswertung ihrer Daten. Die Nutzung von digitalen Medien, insbesondere mobilen Medien nimmt im Alltag der Menschen zu. Erkenntnisse aus Studien wie z.B. der D21-Digital-Index zeigen, heute gibt es mehr Nutzer mobiler Medien als je zuvor, denn egal, ob gewerbliche oder private Nutzung, mobile Medien werden zunehmend stationären Desktop-Medien vorgezogen. Desktop-PCs erscheinen gegenüber Smartphones oder Tablets zunehmend unattraktiv, machen Sie den Nutzer schließlich immobil und unflexibel. Auch sind heutige Smartphones und Tablets hinsichtlich der Leistungsfähigkeit nahezu gleich auf mit stationären Rechnern für den Normalanwender. Dem entgegen stehen kurze Innovationszyklen und steigende Preise bei elektronischen Endgeräten, vor allem Smartphones, die zu einem recht hohem Wertverfall innerhalb weniger Monate führen. Gleichzeitig wird bei einem Kauf viel Kapital für Güter gebunden, die in recht kurzer Zeit durch neuere, innovativere Modelle abgelöst werden. Vor allem für Unternehmen, bei denen solche Geräte in größeren Stückzahlen zum Einsatz kommen, lohnt sich eine Beschaffung in Form eines Kaufs nicht, geht es Unternehmen denn meist um die Verfügbarkeit der Medien und im besten Fall noch um einen Service im Falle eines Schadens oder bei speziellen Konfigurationen.

Alles stichhaltige Gründe, die für die zunehmende Nutzung und gleichzeitig gegen den Besitz von mobilen Medien sprechen. Somit was tun, nutzen oder besitzen – kaufen oder lieber mieten?

Das Konzept X-as-a-Service – also Geschäftsmodelle, die ein Produkt bereitstellen und dafür ein Nutzungsentgelt verlangen – gibt es schon länger, vielleicht sogar länger als den Begriff. Das in der Software-Branche beheimatete Thema (Stichworte IaaS, PaaS und SaaS) ist allerdings auch in Bezug auf klassische Bürotechnik wie zum Beispiel professionelle Laser-Drucker oder PCs (PCaaS) bekannt und wird da von Unternehmen gerne in Anspruch genommen. Die Nutzung bzw. die Inanspruchnahme eines Gutes im Sinne eines Services ist der heutigen Geschäftswelt also durchaus ein Begriff.

as-a-Service-Geschäftsmodelle bieten nämlich einige Vorteile. Sie machen Unternehmen flexibel bei der Entscheidung für ein Produkt, sie bieten Service-Leistungen in allen Angelegenheiten rund um das Nutzungsobjekt und befähigen ihre Kunden so, sich auf ihr Kerngeschäft zu konzentrieren. Aber vor allem können Unternehmen hohe einmalig anfallende Kosten vermeiden und dafür mit überschaubaren, kalkulierbaren Kosten planen.

Beispiel: Wird eine ganze Abteilung mit Außendienstmitarbeitern eines Unternehmens aus der Lebensmittelbranche mit neuen Smartphones ausgestattet, kann das zum einen zu immens hohen Ausgaben führen, die sofort bezahlt werden müssen; in jedem Fall bedeutet es für das Unternehmen aber auch erst einmal einen gewissen Aufwand. Existieren nämlich nicht ausschließlich für solche Projekte notwendige Ressourcen wie Personal im Einkauf sowie für die Hardware-Betreuung, hat der Entscheider die Wahl sich der Aufgabe selbst anzunehmen oder einen Mitarbeiter zu akquirieren, der sich in der Folge mit den Anforderungen für die passende Hardware, den Einkauf, das Setup vor Ort sowie allen möglichen Nutzerfragen auseinandersetzt. Verfahrensweisen im Falle von Defekten, die Ausfallzeiten möglichst kurz halten sollten, sind im besten Fall vorab vorzubereiten, da es gerade im gewerblichen Einsatz bares Geld bedeuten kann, wenn auf Arbeitsmittel kein Verlass ist. Aber auch die Verwaltung von Endgeräten (wie dies z.B. heute mit einem Mobile Device Management möglich ist) stellt Mitarbeiter in Unternehmen oft vor große Herausforderungen. Die Realität zeigt, dass in vielen Fällen weder die Kapazitäten gegeben noch die Lust vorhanden ist sich einer fachfremden Thematik anzunehmen.

Ergänzende Service-Leistungen wie ein Hardware-Austausch oder Software-Installation sind klare Vorteile für Firmen, wenn die IT-Abteilung nicht vorhanden ist oder diesen Bereich auslagern möchte und sich auf andere Bereiche zu konzentrieren.

Warum also das Prinzip X-as-a-Service nicht auf mobile Medien anwenden und das mobile Device als Dienstleistung begreifen? Gerade bei Smartphones, die innerhalb kürzester Zeit von innovativeren Modellen abgelöst werden, ist eine Nutzung (gegenüber einem Kauf), also „zu Mieten“ oder „zu Leasen“ nicht nur liquiditätserhaltend und kostensparend. Die Kosten einer Miete oder eines Leasings haben keine Auswirkungen auf den Gewinn oder Verlust eines Unternehmens und müssen am Jahresende auch nicht bilanziert und dementsprechend abgeschrieben werden.

Wir geben hierauf mit unserer Dienstleistung die Antwort, denn wir bieten mit unseren verschiedenen Modellen der Beschaffung und Nutzung von mobilen Medien, Unternehmen (aber auch Einzelpersonen) die Möglichkeit Smartphones, Tablets, Notebooks, Smartwatches und diverses Zubehör gemäß den jeweiligen Anforderungen kostenoptimiert zu nutzen. Wir beschäftigen uns mit jedem Kunden individuell, erörtern je nach Bedarf die genauen Anforderungen und empfehlen, wenn gewünscht, entsprechende Hardware sowie mögliche Service-Leistungen. Dabei konzentrieren wir uns vor dem Hintergrund der Marktentwicklung in unserem Produktsortiment schwerpunktmäßig auf mobile Medien wie Smartphones, bieten aber auch zahlreiches Zubehör als Erweiterung der modernen Alleskönner an.

Doch wann eignet sich was? Dies hängt davon ab, ob mobile Endgeräte kurz- oder langfristig benötigt werden. Grob lässt sich sagen: Für kurzzeitige und sporadische Projekte eignet sich eine Miete, für eine längere, regelmäßige Nutzung Leasing. Im Detail bedeutet es Folgendes: Die Inanspruchnahme einer Miete ist für Privatpersonen sowie Firmen sehr flexibel mit einer Dauer von 3 Tagen bis 3 Monaten möglich. Die Zustellung kann deutschlandweit innerhalb von 24 Stunden erfolgen. Die Software jedes Devices kann personalisiert werden, es ist aber in jedem Fall basis-konfiguriert und damit sofort einsatzbereit, wenn es beim Kunden ankommt. Der Bereich Leasing umfasst viele Services, denn Unternehmen bleiben sowohl während der Leasing-Laufzeit sowie nach Laufzeitende nicht auf den Geräten sitzen. Wir kümmern uns um einen schnellen Austausch bzw. eine Reparatur im Schadenfall sowie die Rücknahme der Geräte nach Laufzeitende. Leasing ist ausschließlich für Gewerbekunden, deren Einsatzzwecke den Zeitraum einer Kurzzeit-Miete übersteigen, geeignet. Leasing-Laufzeiten beginnen bei 15 Monaten und jedes Angebot enthält einen umfassenden Versicherungsschutz. Besteht Bedarf an der Administration aller Smartphones aus einer Hand, so kann die Hardware auch gleich ausgestattet mit einem Mobile Device Management ausgeliefert werden, für das kein weiterer Vertrag anfällt.

Und zu guter Letzt: Für welche Use Cases eignet sich DaaS? Nun ja, Smartphones werden heut zu Tage nicht mehr nur für die Telefonie genutzt. Die aktuellen Geräte können ganz vielseitig verwendet werden. So zum Beispiel können bei Events für eine digitalisierte Einlasskontrolle statt spezielle Scanner-Devices, leistungsstarke Tablets oder Smartphones verwendet werden, mit denen sich Bar- und QR-Codes problemlos erfassen lassen. Ein anderes Beispiel stellen Pop-up Stores dar, in denen bargeldloses Zahlen möglich sein soll. Auch hier lassen sich statt veraltete Kassen, mobile Geräte mit vertragsfreien Bezahlsystem z.B. von SumUp einsetzen. Aber auch für den privaten Nutzer, dem sein Smartphone zu Bruch gegangen ist oder der vor einer kostspieligen Neuanschaffung das Gerät erst ausprobieren möchte, bieten wir Ersatz bzw. die Möglichkeit eines ausgiebigen Tests. Smartphones können aufgrund ihrer Multifunktionalität heutzutage viele Devices, die in den letzten Jahrzehnten ihre Berechtigung hatten, ersetzen und bieten ganz nebenbei noch viele weitere Features. Nun stellt sich nur noch die Frage: Kaufen, mieten oder leasen?

Über fonlos®

fonlos® ist ein Device-as-a-Service Anbieter, der Lösungen für die Beschaffung, Nutzung und Verwertung von digitalen, schwerpunktmäßig mobilen Medien anbietet. Der Service eignet sich für Personen und Unternehmen, die mobile Kommunikationstechnologien nutzen wollen ohne sie besitzen zu müssen und umfasst zahlreiche individuelle Leistungen. Die Nutzungsmodelle teilen sich in folgende Bereiche: Rental, Leasing, Financing und Resale.

Während beim Leasing Laufzeiten ab 15 Monate möglich sind, betragen die Zeiträume bei einer Miete mind. 3 Tage bis max. 3 Monate. Eine Kurzzeitmiete eignet sich in besonderem Maße für Personen und Organisationen, die mobile Medien nur zeitweise (sowie in höheren Stückzahlen) benötigen und eine komfortable sowie wirtschaftliche Alternative zum Kauf suchen. So profitiert jeder Mieter von diversen ökonomischen Vorteilen wie z. B. der Einsparung von Kosten bei der Anschaffung, Lagerung, mehrjährigen Abschreibung, Kosteneinsparung beim Wertverfall, der Auslagerung von Gewährleistungsansprüchen beim Weiter-Vertrieb und vielen Mehr. Das Leasing ist vor allem dann interessant, wenn Unternehmen nach längerfristigen Anwendungsfällen suchen und z.B. nach dem Prinzip pay-as-you-earn wirtschaften. Für alle Personen, somit vor allem auch für Privatpersonen, die nach einer längeren Laufzeit suchen, ist das Financing gedacht. Diese können zwischen Zeiträumen ab 6 Monaten bis zu 3 Jahren wählen, in denen sie ein Device nutzen. Die Besonderheit: Wird das Device nach Ende der Laufzeit zurückgegeben, wird ein Bonus ausgezahlt. Kommen diese Nutzungsmodelle nicht in Frage besteht zuletzt noch die Möglichkeit eines klassischen Kaufs. Auch hier liegt der Vorteil klar auf der Hand: Regelmäßig geprüfte, gebrauchte Ware in sehr gutem Zustand zu einem attraktiven Preis.

Das in Berlin ansässige Unternehmen zählt zum einen Privat-Personen, die z. B. im Schadensfall oder vor einem Gerätewechsel Bedarf an dem Service haben, zu seinem Kundenkreis; der Schwerpunkt des Geschäfts liegt allerdings im B2B-Bereich. So zählen zu den bestehenden Kunden Web-/App-Developer & -designer, Messen und Messeaussteller, Medienunternehmen, Event-Veranstalter, Werbe-Agenturen, TV/Film-Produktionen/Requisiteure, Hochschulen und Institute, gemeinnützige Organisationen sowie diverse Unternehmen z. B. aus der Automobil- oder Spieleindustrie.

So unterschiedlich wie die Kunden, so kreativ sind auch die Einsatzzwecke: Moderne Smartphones sind heutzutage nicht nur nahezu allgegenwärtig, sondern auch so leistungsstark, dass sie erweitert um Hard- und/oder Software-Komponenten vielfältig einsetzbar werden. Über die gängige Nutzung wie Telefonie und Internetnutzung hinaus können Smartphones mithilfe von Displays, Mikrophonen, Linsen, Halterungen, VR-Brillen oder speziellen Apps für z. B. Produkt-Präsentationen, Marketing-Events, Streamings, Interviews, Fotoshootings, Filmdrehs oder Virtual Reality-Projekte eingesetzt werden. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

fonlos® steht für einen professionellen und kundenorientierten Service. Deswegen wird jeder Kunde persönlich beraten, jeder Lieferung liegt kostenfreies Schutz- und Reinigungszubehör bei, die Mietobjekte sind vorkonfiguriert und können auf Wunsch personalisiert werden; die Versicherung ist innerhalb Deutschlands inklusive, beim Leasing kann ein 48 Std.-Austausch gebucht werden und die Zustellung erfolgt termingenau per Kurier. Das oberste Ziel ist es, jeden Kunden bestmöglich in seinem Projekt zu unterstützen, so dass aus digitalen Medien digitale Erlebnisse werden.

Der Service wird derzeit für den D-A-CH-Raum angeboten; realisiert werden allerdings auch internationale Projekte. Buchungen sind auf www.fonlos.de per Anfrageformular oder telefonisch unter 030/23477827 möglich.

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