Samsung DeX: Liebling, ich habe das Büro geschrumpft!

Wieder einmal war es so weit: Smartphone-Weltmarktführer Samsung hat vor wenigen Tagen ein neues Spitzen-Modell vorgestellt. Das nächste Flaggschiff-Smartphone aus Seoul, das Samsung Galaxy S8, wurde bei einem Event in New York präsentiert und sorgte, neben einer weiteren Neuheit, für glänzende Augen bei Fans und Journalisten. Die eigentliche Überraschung des Events – so unsere Überzeugung – stellte jedoch die ebenfalls neue Docking-Station DeX dar. So simpel und schlicht diese 230g leichte Produktinnovation in ihrem Design auch aussehen mag; ihre Funktionsweise birgt revolutionäre Ansätze. Wird das S8 nämlich in die Docking-Station eingesetzt, lässt sich das Potenzial der Hosentaschen-Computer auf eine Weise ausschöpfen, die den klassischen Desktop PC auf einen Schlag obsolet macht – zumindest in der Theorie. Ähnlich zu Microsofts Continuum ersetzt das Smartphone als eine Art mobiler Rechner den PC, indem es durch die gängige Peripherie wie Monitor, Maus und Tastatur erweitert wird. Es lässt damit nicht nur den Arbeitsplatz auf eine kompakte Größe schrumpfen, sondern verschlankt die Anwendungssituation und vereinfacht das Datenmanagement.

Blickt man auf die vergangenen Jahre zurück, so wird deutlich, dass sich Samsung als Marktführer (20,7% Marktanteile weltweit) im Bereich der mobilen Kommunikation etabliert hat. Diese Stellung möchten die Koreaner auch in den kommenden Jahren weiter sichern und stärken und läuten hierzu laut DJ Koh eine neue Ära ein, in der das Smartphone die zentrale Rolle unserer alltäglichen Mediennutzung und Kommunikation einnehmen soll. Es soll unser immer komplexer und vernetzter werdendes Leben organisieren, wertvolle Erinnerungen speichern und den oftmals stressigen Arbeitsalltag steuern und verwalten. Den ersten Schritt in diese Ära macht das Unternehmen mit dem Galaxy S8 und der erweiterten Version S8 Plus. Das neue Interface Bixbi, ein Ergebnis aus den Forschungen zur künstlichen Intelligenz und ausgerüstet mit einer Spracherkennung, Google Now, einem Kamera-Add-On, sowie das Infinity-Display, das als erstes Smartphone die Mobile HDR Premium Zertifizierung erhält, statten das mobile Kommunikationstalent mit zeitgemäßen und richtungsweisenden Neuerungen aus. Durch die Anbindung an leistungsstarke Funktionen, Dienste und Geräte verwandelt sich das Smartphone zur Zentrale des modernen Lebens.

Dieser Trend ist jedoch nicht ganz so bahnbrechend neu, wie Samsung es der Öffentlichkeit präsentiert. Auch Microsoft spielt in dieser Entwicklung eine gewichtige Rolle. Microsoft Continuum ist ein bereits mit dem 2015 erschienenen Windows 10 Mobile veröffentlichtes System zur Datenübertragung, das es Nutzern ermöglicht, ein Windows-Smartphone mit Continuum-Unterstützung über eine USB-C-Verbindung, eine Dockingstation, wie z.B. das Microsoft Display Dock oder eine Miracast-Verbindung, die z.B. direkt im Gerät verbaut sein kann oder über den Microsoft Wireless Display Adapter mit einem externen Monitor zu verbinden. So lässt sich schon seit längerer Zeit u.a. das Microsoft Lumia 950 wie ein Desktop-Computer mit z. B. Maus und Tastatur bedienen. Seit dem Anniversary Update ist es ebenfalls möglich, drahtlos auf einen beliebigen im selben Netzwerk befindlichen PC zu projizieren. Unter Continuum können grundsätzlich alle Apps für diese Systemplattform verwendet werden, die sich mit den so angeschlossenen Eingabegeräten bedienen lassen. Im Idealfall kann so durch ein Smartphone mit dieser Technologie ein Desktop-Computer, ein Tablet-Computer, eine einfache Spielekonsole oder ein Laptop ersetzt werden. Alles das klingt in der Theorie sehr interessant und zukunftsweisend, doch noch funktioniert die Technologie vor allem bei der Übertragung von großen Datenmengen oder arbeitsspeicherintensiven Vorgängen nicht wirklich stabil. Das Continuum-fähige Smartphone kann außerdem nur in bestimmten Situationen einen Desktop-Computer oder Laptop vollständig ersetzen, weil nur UWP-Apps ausgeführt werden können und die klassischen x86- oder x64-Programme von dieser Plattform nicht unterstützt werden.  Hier herrscht dringender Nachholbedarf, will man den Anschluss an die Koreaner nicht verlieren.

Fazit:
Hatte man früher je Funktion ein Gerät, z.B. den Taschenrechner (heute nur noch eine App), das Diktiergeräte oder eine Kamera, hat man all das und Mehr heute in einem Device (von der Koexistenz der Medien zur Konvergenz); und wo dieses an seine Grenzen stößt, dort wird es sinnvoll erweitert. Genau wie neue Technologien bereits in der Vergangenheit stets die Art und Weise wie Personen Medien nutzen, geändert haben, werden sie es erneut tun, wenn ein altes Medienformat durch ein neues abgelöst wird. Es ist davon auszugehen, dass sich zukünftige Medien noch viel unbemerkter in unser Leben integrieren und Mediennutzung noch mobiler als jetzt schon ablaufen wird. Während die Büros schrumpfen werden, wird der Nutzen steigen. Die grundsätzliche Entwicklungsrichtung der kommenden Jahre zeichnet sich somit deutlich ab: Vernetzung und Vereinigung sämtlicher Kommunikations- und PC-Funktionen in einem Gerät. Alles in allem bestätigen diese Entwicklungen fonlos darin, dass es auf das richtige Pferd setzt und die Konzentration seines Angebots auf das Smartphone längerfristig betrachtet durchaus vielversprechend ist.

Quelle Beitragsbilder: Samsung

Samsung DeX MicroDesk

 

Über fonlos®

fonlos® ist ein in Berlin ansässiger Kurzzeit-Miet-Service für Mobile Devices und vermietet für Zeiträume von mindestens 3 Tagen bis zu 3 Monaten Smartphones, Tablets sowie passendes Equipment. Jeder Lieferung liegt kostenfreies Schutz- und Reinigungszubehör bei, die Mietware ist vorkonfiguriert und kann auf Wunsch personalisiert werden, die Versicherung ist innerhalb Deutschlands inklusive und die Zustellung erfolgt termingenau per Kurier. Der Service wird derzeit für den D-A-CH-Raum angeboten; realisiert werden allerdings auch internationale Projekte.

Zu den Kunden zählen zum einen Privat-Personen, die z. B. im Schadensfall oder vor einem Gerätewechsel Bedarf an dem Service haben; der Schwerpunkt des Geschäfts liegt allerdings im B2B-Bereich. So zählen zu den bestehenden Kunden Web-/App-Developer & -designer, Messen und Messeaussteller, Verlage, Event-Veranstalter, Werbe-Agenturen, TV/Film-Produktionen/Requisiteure, Hochschulen und Institute, gemeinnützige Organisationen sowie diverse Unternehmen z. B. aus der Pharma-, Automobil- oder Spieleindustrie.

So unterschiedlich wie die Kunden, so kreativ sind auch die Einsatzzwecke: Moderne Smartphones sind heutzutage nicht nur nahezu allgegenwärtig, sondern auch so leistungsstark, dass sie erweitert um Hard- und/oder Software-Komponenten vielfältig einsetzbar werden. Über die gängige Nutzung wie Telefonie und Internetnutzung hinaus können Smartphones mithilfe von Displays, Mikrophonen, Linsen, Halterungen, VR-Brillen oder speziellen Apps für z. B. Produkt-Präsentationen, Marketing-Events, Streamings, Interviews, Fotoshootings, Filmdrehs oder Virtual Reality-Projekte eingesetzt werden.

Der Service eignet sich in besonderem Maße für Personen und Organisationen, die mobile Medien nur zeitweise (und insbesondere in höheren Stückzahlen) benötigen und eine komfortable sowie wirtschaftliche Alternative zum Kauf suchen. So profitiert jeder Mieter von diversen ökonomischen Vorteilen wie z. B. der Einsparung von Kosten bei der Anschaffung, Lagerung, langwierigen Abschreibung der Geräte, Kosteneinsparung beim Wertverfall, der Auslagerung von Gewährleistungsansprüchen beim Weiter-Vertrieb und vielen Mehr.

Anmietungen sind auf www.fonlos.de per Anfrageformular oder telefonisch unter 030/23477827 möglich.

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