Gratis Tools

Rentability Check

Zum Online-Tool

Whitepaper & E-Books

Zum PDF-Download

Checkliste: Hybrides Lernen

Zum PDF-Download

Menu

Die digitale Schule ist die Zukunft der Schule

An der Digitalisierung führt kein Weg vorbei. Auch unabhängig von möglichen Schulschließungen, wie wir sie in den letzten Jahren erlebt haben, eine hybride Unterrichtsform ist aus vielen Gründen sinnvoll. Eltern, aber auch Schülerinnen und Schüler, erwarten seitens der Schule und Ihrer Lehrkräfte eine belastbare Strategie zur Umsetzung hybriden Lernens. Aber wie soll das digital-analoge-Präsenz-Homeschool-Lernen organisiert und umgesetzt werden?

Mangels geeigneter massenkompatibler Konzeptvorlagen und unterschiedlicher digitaler Voraussetzungen wird vermutlich jede Schule ihre eigene Lösung suchen müssen.

Diese zweiteilige Artikelserie soll Lehrer und Lehrerinnen, Schulleiter und Schulleiterinnen mit Tipps und Handlungsempfehlungen dabei unterstützen, A. die notwendige Struktur zu schaffen und B. Vertrauen aufzubauen, damit hybrider Unterricht möglich wird.

So setzten Sie erfolgreich hybriden Unterricht um

1. Organisation und Kommunikation

  1. Das Herz, der Nukleus digitalen Arbeitens ist die Lern- und Kommunikationsplattform. Wenn Sie noch keine an der Schule zur Verfügung haben, sollten Sie sich darum als erstes kümmern, denn nichts ist lästiger als 30x E-Mails zu versenden, sie einzeln zu beantworten, hinterher zu telefonieren oder sogar Material noch persönlich vorbei zu bringen. 
  2. Machen Sie aus Ihrer Klasse eine Lerngemeinschaft. Bilden Sie Lerngruppen, die gemeinsam bei folgenden Videokonferenzen teilnehmen und Projekte und Aufgaben gemeinsam bewerkstelligen.
  3. Machen Sie Ihre Klasse mit den digitalen vorhandenen Werkzeugen und Möglichkeiten vertraut. Welche Aufgaben-Tools werden genutzt. Welche Feedbacktools stehen zur Verfügung? 
  4. Entwickeln Sie eine digitale Kultur mit Ihren Schülerinnen und Schülern. Stellen Sie Regeln für Videokonferenzen auf. Wer nimmt teil? Wie funktionieren synchrone Videositzungen oder asynchrone Sitzungen? 

2. Das Thema vorbereiten und strukturieren

  1. Planen Sie das Thema, das lt. Lehrplan und Schulcurriculum ansteht. 
  2. Erfassen Sie den Kenntnisstand Ihrer Schülerinnen und Schüler. Verdeutlichen Sie Ihren SuS die dazu bereits vorhandenen Lerninhalte und Kompetenzen „Das kann ich schon.“ Oft eignen sich hierfür Quiz´, die z.B. über Socrative oder Kahoot erstellt werden können.    
  3. Visualisieren Sie die zu erwartenden Ziele und Kompetenzen, die am Ende der Lerneinheit vorliegen sollten.
  4. Strukturieren Sie das Thema nach Differenzierungs- und Kompetenzstufen Ihrer Schülerinnen und Schüler. Sie können dafür „Aufgaben-Boxen“ erstellen, die abgearbeitet werden müssen. Die Punkte a-d können z.B. über eine Präsentation an die Schüler weitergegeben werden. So hat jeder jederzeit Zugriff darauf.
  5. Finden Sie nach Möglichkeit einen motivierenden Einstieg in das Thema. Dies könnte ein Versuch sein, ein (selbsterstelltes) Impulsvideo, ein Dokumentarfilm, eine Präsentation oder auch einfach ein Text.

3. Lernwege eröffnen

  1. Klären Sie – je nach den vorhandenen digitalen Möglichkeiten – welche Lernwege für die Schülerinnen und Schüler möglich sind.
  2. Klären Sie gemeinsam die Verteilung der Aufgaben: digital über die Schul-Plattform, per Mail und/oder analog im Unterricht.
  3. Entscheiden Sie sich für die Sozialform der jeweiligen Aufgaben: Wann ist Gruppenarbeit sinnvoll, wann Einzel- oder Partnerarbeit und mit welchen Tools kann die Sozialform stattfinden, wenn die SuS wieder in der Homeschool sind. s. 1.
  4. Klären Sie welche digitalen Möglichkeiten vorliegen und welche Apps und Anwendungen von den SuS genutzt werden können. Können die Schülerinnen und Schüler schon eigenständig mit Tablets arbeiten oder haben sie Notebooks und Computer zur Verfügung? Sind die Endgeräte nur in der Schule nutzbar oder auch mobil? Oder wird noch analog seitens der Schülerinnen und Schüler gearbeitet, das Material aber schon digital verschickt? 
  5. Wenn der Lernweg dokumentiert werden soll, klären Sie das Wo und Wie. Über eine Mindmap, ein Padlet, eine Präsentation… Einigen Sie sich auf die Form – je nach Gruppe oder Klasse.
  6. Feedback geben: Schalten Sie sich regelmäßig ein. Bieten Sie regelmäßige Möglichkeiten des Feedbacks; z.B. einmal in der Woche ist eine Feedbackrunde mit der Lerngruppe. Hier können natürlich auch Fragen geklärt werden und Aufgaben erweitert oder ggf. angepasst werden.

4. Kompetenzen vertiefen und erweitern; Kreativität stärken

  1. Geben Sie den Schülern Zeit und Raum zum Üben, Festigen und Anwenden der Lerninhalte. Aufgaben, die mit der Realität der Schülerinnen und Schüler verknüpft werden können, sind oft motivierend für die Schüler und werden gerne gemeistert.
  2. Gelernte Inhalte der Lerneinheit können auf der schuleigenen Lernplattform festgehalten und dokumentiert werden. Alternativen sind hierfür ein Wiki, ein Blog, ein E-Book oder digitale Mappen.  

 

Im nächsten Monat erscheint der zweite und letzte Artikel dieser Serie.

1635262499946

Autorin:

Dr. Stephanie Kleta-Bohmann
Inhaberin von adiuvantis

adiuvantis unterstützt Schulen bei der Beantragung von Fördermitteln aus dem DigitalPakt Schule, entwickelt in Zusammenarbeit und auf Basis jahrzehntelanger Erfahrung der Experten Medienbildungskonzepte und führt zukunftsorientierte Lehrkräfte-Schulungen durch.

Über fonlos®

fonlos® Tech-as-a-Service macht aus Technik Service und bietet Organisationen ein vereinfachtes Lifecycle Management, indem der B2B-Technik-Vermieter Hardware, Zubehör, Software und Services zu einem ganzheitlichen Angebot in einer kalkulierbaren Monatsrate bündelt. Damit bietet er seinen Kunden eine neue Lösung zu den bisherigen IT-Beschaffungsarten, die den Herausforderungen einer digitalisierten Welt, in der Technik wie Strom oder DSL nur noch als Ressource begriffen wird, gerechter wird. fonlos® unterstützt Firmen und Einrichtungen beim digitalen Arbeiten, hält ihre Zukunftsfähigkeit mit dem Ziel aufrecht, sodass der Teilnahme am Wandel nichts im Wege steht. Aus Beschaffungsintervallen werden Nutzungszyklen. Organisationen bleiben finanziell flexibel und technisch aktuell. Dank Lifecycle-Services lagern sie nicht nur das Restwertrisiko, sondern auch IT-Aufgaben aus, was die interne Effizienz und Produktivität steigert.

fonlos® stattet deutschlandweit die Arbeitsplätze namhafter Geschäftskunden aus und weist langjährige Erfahrungen mit zeitkritischen Projekten nach. fonlos® war u.a. Partner Europas größter Digitalkonferenz, eines Innovationsprojekts eines deutschen Mobilitätskonzerns und engagiert sich im Bildungsbereich in Kooperation mit Samsung Neues Lernen zum Thema „Hybrides Lernen“.

Hinterlassen Sie einen Kommentar