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Was versteht man unter dem digitalen Wandel?

Unter dem digitalen Wandel versteht man sowohl die Integration digitaler Technologien in Arbeitsabläufe von Unternehmen als auch die Auswirkungen digitaler Technologien auf die Gesellschaft.

Digitalisierung simpel erklärt: Die Digitalisierung steht für Veränderungsprozesse die durch den digitalen Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft, einschließlich der Bereiche Politik, Bildung und Kultur ausgelöst wurden.

Unter anderem gehören digitale Plattformen, Künstliche Intelligenz und Cloud Computing zu den Technologien, die starken Einfluss auf den digitalen Wandel nehmen. Dabei ziehen sich die Veränderungen durch die unterschiedlichsten Branchen, von der Transportbranche über die Energie, Agrar- und Ernährungswirtschaft,  Finanzdienstleistungen und Telekommunikation bis hin zu unserer Gesundheitsversorgung.

Der digitale Wandel verändert unser alltägliches Leben. Hierbei ist es wichtig die Chancen wie auch die Risiken dieser Veränderungen zu erkennen. Die neuen digitalen Technologien können dazu beitragen, Produktionen zu optimieren und damit Abfälle und Emissionen zu verringern, die Wettbewerbsvorteile von Unternehmen zu steigern und dabei den Verbrauchern neue Dienstleistungen und Produkte anzubieten.

Einer der am häufigsten genannten Vorteile der Digitalisierung ist die Vereinfachung und Beschleunigung verschiedener Prozesse in einem Unternehmen. Das gilt für die Beschaffung ebenso wie für Kommunikation, Produktion und Logistik. In diesen Bereichen sorgt die Digitalisierung für einen reibungslosen und deutlich beschleunigten Arbeitsablauf.

Durch den zunehmenden Einsatz von Cloud-Technologien können Mitarbeiter unabhängig und flexibel arbeiten, nicht nur im Homeoffice, sondern auch Standort unabhängig. Die Vernetzung auf globaler Ebene schafft somit mehr zeitliche und räumliche Flexibilität im Berufsleben und mehr Komfort im Privaten. Die Digitalisierung wird bürokratische Akte vereinfachen, sodass diese zeit- und nervenschonender ausfallen.

Es wird mehr Chancengleichheit geben, denn das Internet birgt theoretisch das Potential einer echten Demokratie. Es demokratisiert Wissen, es bietet mehr Zugang zu Bildung und macht einen multimedialen Austausch mit Menschen möglich, mit denen wir über nicht-internetfähige Medien niemals Kontakt hätten.

Was sind nun die Nachteile?

Nun, zunächst einmal: Digitalisierte Daten können leichter „gestohlen” werden können. Dies gilt sowohl für technische Daten und geistiges Eigentum des Unternehmens als auch für personenbezogene Daten von Kunden und Mitarbeitern.

Zum anderen haben neue Technologien, die so wesentlich den Alltag, Arbeit und Freizeit gestalten, großen Einfluss auf die Psyche – natürlich auch negativen Einfluss. Psychische Erkrankungen wie Depressionen, Burn Out oder Angstzustände können zunehmend zum Problem werden, z. B. aufgrund von sozialer Deprivation (Vereinsamung), d.h. abnehmenden echten sozialen Kontakten, die durch virtuellen Kontakt nicht ersetzt werden können. Die Welt ist schnelllebig und hektisch und wir rund um die Uhr erreichbar – die Folge: Neue Krankheiten entstehen, wie „FOMO“ (Fear of missing out), führen zu Dauerstress.

Die größten 3 negativen Folgen einer digitalisierten Gesellschaft:

  • Sozialer Vergleich und psychische Schäden: In den sozialen Medien tendieren viele nicht nur dazu, sich permanent mit anderen zu vergleichen – sie verlieren oft auch den Bezug zur Realität. Um der Psyche etwas Gutes zu tun und den Risiken der Digitalisierung Einhalt zu gebieten, rufen immer mehr Menschen zu einem gelegentlichen „Digital Detox“ auf.

  • Cyberkriminalität und Datenschutz-Anforderungen: Das perfekte Beispiel wie es nicht aussehen soll ist das autokratische China – dank digitaler Technologien herrscht dort die totale Überwachung der Bevölkerung. Was eigentlich passieren sollte – eine Regelung des Datenschutzes von der Gesetzgebung und das nicht über Cookie Banner, sondern so umfassend, dass ein gesundes Gleichgewicht zwischen Bürger und Regierung kreiert wird. Denn sonst werden Daten, die gesammelt werden, immer missbraucht werden (können).
  • Arbeitslosigkeit und Sinn im Leben: Der Mensch wird immer mehr durch technische Innovationen ersetzt oder ergänzt und es ist fraglich, ob unmittelbar und langfristig andere Aufgaben dazukommen, um die Arbeitslosigkeit durch Aufgabenlosigkeit zu kompensieren. Somit besteht die Wahrscheinlichkeit, dass es einem Großteil der Menschheit an Sinn und Beschäftigung fehlen wird.

Was müssen Unternehmen tun, um fit für die digitale Zukunft zu werden?

  • Sie sollten in der Lage sein, sich schnell an neue Gegebenheiten und Marktsituationen anzupassen, wenn sie fit für die Zukunft sein wollen.

  • Sie sollten Chancen und neue Märkte erkennen, die durch neue Produkte und Dienstleistungen ermöglicht werden.

  • Sie sollten bereit sein, Risiken einzugehen und lernen auch in unübersichtlichen Zeiten Entscheidungen zu treffen. Sie müssen bereit sein, sich ständig zu fragen, ob das, was heute Erfolg verspricht, auch morgen noch Erfolg bedeutet.

  • Auf dem Weg zu New Work, dynamischen Arbeitsstrukturen und smarten Fabriken befinden sich noch viele Hürden und Hemmschwellen, die überwunden werden müssen.

  • Innerhalb kurzer Zeit wurde deutlich, dass neue Konzepte positive Veränderungen bringen können, an denen viele Unternehmen jetzt festhalten wollen.

  • Wichtig ist außerdem, die Strategien immer wieder zu überdenken und den aktuellen Herausforderungen anzupassen.

  • New Leadership, Arbeitszeitflexibilisierung und Remote Strategien

  • Flexibilität und Agilität sind Must-Haves für die digitale Transformation jedes Unternehmens.

  • Tech as a Service wird notwendig: Wenn digitale Medien ein unabdingbarer Bestandteil, ein Grundbedarf sind um am Leben und Arbeiten zu partizipieren, dann wird sich die Beschaffung, die Art wie wir Technik begreifen und nutzen ändern und es wird entsprechend Lösungen benötigen, um dieser Situation bedarfsgerecht zu begegnen.

  • Tech as a Service ermöglicht es Unternehmen, nach Bedarf Änderungen vorzunehmen, wie sie es für richtig halten – sei es die Personalisierung eines Prozesses, die Skalierung nach oben oder unten, um sich an eine sich ändernde Geschäftssaison oder ein sich änderndes Klima anzupassen. Dies ist nützlich für Unternehmen jeder Größe und Branche.

Wie begegnen Sie mit Ihrem Unternehmen der digitalen Transformation? Hinterlassen Sie uns einen Kommentar, wenn Sie Anregungen haben oder teilen Sie uns mit, wenn wir Sie beim digitalen Wandel ein Stück weit unterstützen konnten!

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