Mit gutem Beispiel voran gehen – Amnesty macht’s vor

Dass Amnesty International, die weltweit größte Bewegung für Menschenrechte, sich einem höheren Sinn verschrieben hat, dürfte den meisten bekannt sein. Dabei geht die Non-Profit Organisation auch mit gutem Beispiel hinsichtlich ihrer Kommunikationsplanung voran. Sie setzt nicht nur bei der Interessentengewinnung auf digitale Medien, sondern integriert mobile Medien auch auf kreative und zugleich sachdienliche Weise beim Fundraising: In Kooperation mit einem Online-Fundraising Dienstleister wurde in der Vergangenheit folgende smarte Spendenaktion ins Leben gerufen und auf innovative Weise umgesetzt – “Ranhalten für die Menschenrechte”. Ein Beispiel für eine gelungene Verbindung von digitalen Medien mit klassischen Werbemitteln.

Amnesty International ist bekannt für kreative und zeitgemäße Kampagnenarbeit. Ein gutes Beispiel stellt die Aktion “Ranhalten für die Menschenrechte” dar, welche Kreativität mit den technischen Möglichkeiten moderner, mobiler Kommunikation kombiniert und dabei die NFC-Technologie nutzt, um zu mobilisieren und zur Unterstützung aufzurufen.

NFC bedeutet Near Field Communication und ist häufig im Gespräch, wenn es um Smartphones und Bezahlung geht. Genauer handelt es sich hierbei um die drahtlose Übertragung von Daten per Funk. Um eine Übertragung der Daten zu gewährleisten, sind wenige Zentimeter (max. 15cm) Abstand zwischen den verwendeten Medien nötig. Die Besonderheit der Near Field Communication besteht in der hohen Sicherheit, welche während der Datenübertragung gewährleistet wird. Somit findet die Technologie im Bereich der Bezahlung vermehrt Anwendung. NFC wird nicht als Alternative, sondern als Erweiterung zu Bluetooth angesehen, da Bluetooth eine größere Reichweite und eine höhere Datenübertragung gewährleistet. Allerdings entfällt mit NFC das umständliche Pairing der Geräte. Die Übertragungsrate mit NFC beträgt maximal 424 KBit pro Sekunde, was für das Teilen von Links sowie bargeldloses Bezahlen mit dem Smartphone ausreicht. Genutzt werden kann NFC nicht nur mit dem Smartphone, sondern auch anderen NFC-fähigen Medien wie manchen Tablets.

Genau diese praktische Funktionsweise der NFC-Technologie wusste Amnesty für ihre Zwecke einzusetzen. Mithilfe von NFC-Chips, welche in den Plakaten zur Kampagne “Ranhalten für die Menschenrechte” integriert wurden, konnten Passanten im Vorbeigehen ihr Smartphone sprichwörtlich an das Plakat “ranhalten”, um per Klick zu spenden. Der integrierte NFC-Chip des Plakats war so programmiert, dass dieser das Smartphone des Spenders kontaktlos auf die Website zur Kampagne leitete. Hier konnten nun ein Spendenbeitrag ausgewählt, Petitionen unterschrieben oder weitere Informationen eingeholt werden.

Alles in allem stellt die kommunikative Umsetzung dieser crossmedialen Kampagne ein gelungenes Beispiel dar, welches zeigt, dass mobile Medien mit ihren Funktionen sehr vielfältig genutzt werden und unterschiedlichen Zielen dienen können. Aber natürlich ist für eine Organisation, die sich tagtäglich für die Einhaltung der Grundrechte der Menschen weltweit einsetzt, die Werbung “nur” ein Mittel zum Zweck. Natürlich stellt diese für Amnesty International keinen Selbstzweck dar und natürlich könnte man meinen, dass stattdessen mehr über die Missstände geredet werden sollte, wenn es am Ende nicht (auch) darum ginge Menschen mit einer Botschaft zu erreichen. Hat man eine Botschaft, so muss man sie kommunizieren. Man muss seine Botschaft so vielen Menschen wie möglich auf verständliche und animierende Weise vermitteln, man muss involvieren und emotional zur Teilnahme verpflichten. Ohne eine zugängliche und zeitgemäße Kommunikation bleibt wahrscheinlich die beste Absicht ungehört. Amnesty macht bei diesem Bespiel beides unserer Meinung nach richtig.

Das Info-Video zur NFC Kampagne:

 

Bilder/Videos: Amnesty International

 

Über fonlos®

fonlos® ist ein Device-as-a-Service Anbieter, der Lösungen für die Beschaffung, Nutzung und Verwertung von digitalen, schwerpunktmäßig mobilen Medien anbietet. Der Service eignet sich für Personen und Unternehmen, die mobile Kommunikationstechnologien nutzen wollen ohne sie besitzen zu müssen und umfasst zahlreiche individuelle Leistungen. Die Nutzungsmodelle teilen sich in folgende Bereiche: Rental, Leasing, Financing und Resale.

Während beim Leasing Laufzeiten ab 15 Monate möglich sind, betragen die Zeiträume bei einer Miete mind. 3 Tage bis max. 3 Monate. Eine Kurzzeitmiete eignet sich in besonderem Maße für Personen und Organisationen, die mobile Medien nur zeitweise (sowie in höheren Stückzahlen) benötigen und eine komfortable sowie wirtschaftliche Alternative zum Kauf suchen. So profitiert jeder Mieter von diversen ökonomischen Vorteilen wie z. B. der Einsparung von Kosten bei der Anschaffung, Lagerung, mehrjährigen Abschreibung, Kosteneinsparung beim Wertverfall, der Auslagerung von Gewährleistungsansprüchen beim Weiter-Vertrieb und vielen Mehr. Das Leasing ist vor allem dann interessant, wenn Unternehmen nach längerfristigen Anwendungsfällen suchen und z.B. nach dem Prinzip pay-as-you-earn wirtschaften. Für alle Personen, somit vor allem auch für Privatpersonen, die nach einer längeren Laufzeit suchen, ist das Financing gedacht. Diese können zwischen Zeiträumen ab 6 Monaten bis zu 3 Jahren wählen, in denen sie ein Device nutzen. Die Besonderheit: Wird das Device nach Ende der Laufzeit zurückgegeben, wird ein Bonus ausgezahlt. Kommen diese Nutzungsmodelle nicht in Frage besteht zuletzt noch die Möglichkeit eines klassischen Kaufs. Auch hier liegt der Vorteil klar auf der Hand: Regelmäßig geprüfte, gebrauchte Ware in sehr gutem Zustand zu einem attraktiven Preis.

Das in Berlin ansässige Unternehmen zählt zum einen Privat-Personen, die z. B. im Schadensfall oder vor einem Gerätewechsel Bedarf an dem Service haben, zu seinem Kundenkreis; der Schwerpunkt des Geschäfts liegt allerdings im B2B-Bereich. So zählen zu den bestehenden Kunden Web-/App-Developer & -designer, Messen und Messeaussteller, Medienunternehmen, Event-Veranstalter, Werbe-Agenturen, TV/Film-Produktionen/Requisiteure, Hochschulen und Institute, gemeinnützige Organisationen sowie diverse Unternehmen z. B. aus der Automobil- oder Spieleindustrie.

So unterschiedlich wie die Kunden, so kreativ sind auch die Einsatzzwecke: Moderne Smartphones sind heutzutage nicht nur nahezu allgegenwärtig, sondern auch so leistungsstark, dass sie erweitert um Hard- und/oder Software-Komponenten vielfältig einsetzbar werden. Über die gängige Nutzung wie Telefonie und Internetnutzung hinaus können Smartphones mithilfe von Displays, Mikrophonen, Linsen, Halterungen, VR-Brillen oder speziellen Apps für z. B. Produkt-Präsentationen, Marketing-Events, Streamings, Interviews, Fotoshootings, Filmdrehs oder Virtual Reality-Projekte eingesetzt werden. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

fonlos® steht für einen professionellen und kundenorientierten Service. Deswegen wird jeder Kunde persönlich beraten, jeder Lieferung liegt kostenfreies Schutz- und Reinigungszubehör bei, die Mietobjekte sind vorkonfiguriert und können auf Wunsch personalisiert werden; die Versicherung ist innerhalb Deutschlands inklusive, beim Leasing kann ein 48 Std.-Austausch gebucht werden und die Zustellung erfolgt termingenau per Kurier. Das oberste Ziel ist es, jeden Kunden bestmöglich in seinem Projekt zu unterstützen, so dass aus digitalen Medien digitale Erlebnisse werden.

Der Service wird derzeit für den D-A-CH-Raum angeboten; realisiert werden allerdings auch internationale Projekte. Buchungen sind auf www.fonlos.de per Anfrageformular oder telefonisch unter 030/23477827 möglich.

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